org maria enzersdorf

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org maria enzersdorf

eu-weit offener wettbewerb 2011, finalrunde

planung: 2011
ausführung: -
nutzfläche: ca. 3.600 m²
bausumme: ca. 5,2 mio. euro
auftraggeber: verein ölsz

team: clemens kirsch, hannah feigl, büro strohhäusl (konstruktive beratung), fa. bauklimatik (hkls)

photos: zoom vp (visualisierung)


konzept:

in einem stadträumlich undefinerten umfeld („urban sprawl“) ist der grundgedanke für einen schulbau die weitgehende exklusion der umgebenden parkplatz-, stadion- und autobahnsituation und die konzentration auf die innere differenzierung.


die schule als weg und platz


der entwurf sieht bis auf den 3-geschossigen eingangsbaukörper (mit administration und internatszimmern) eine durchgehend eingeschossige, additive riegelartige bebauung vor. die zentral gelegene aula (in verbindung mit dem großen schulhof) bildet die durchgangsachse zum bestand (ost-westrichtung). quer dazu liegt die innere erschließung der neuen schule: im norden werden die sonderunterrichtsräume situiert, im südlichen teil des komplexes die klassenräume mit den marktplätzen.

sämtliche klassen (und sonderunterrichtsräume) haben einen direkt zugeordneten freibereich (freiluftklasse) in form von langestreckten höfen (vgl. „munkegardschule“ von a. jacobsen). diese sind durch eine 1,5m breite durchgehende auskragung des daches auf der südseite (sonnenschutz) als überdachte terrassen verwendbar.

 die „marktplätze“ entlang der erschließungsachse sind zwischen den freibereich geschaltet und bieten so hohe visuelle durchlässigkeit und orientierungsmöglichkeiten.


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