VS Lauterach
erweiterung volksschule lauterach
offener wettbewerb 2012
planung: 2012
nutzfläche: ca. 4000 m²
bausumme: ca. 6,5 mio. euro
auftraggeber: marktgemeinde lauterach
team: clemens kirsch, hannah feigl, fa. bauklimatik (hkls) , werkraum wien (statik), mattweiss (modell)
konzept:
massstäbliches reagieren auf das umfeld /
eingeschoßig & kleinteilig differenziert
die heterogene, kleinmaßstäbliche umgebung wird als teil des entwurfskonzeptes aufgenommen und in form von versetzt aneinandergereihten pavillons umgesetzt.
respektvoller umgang mit dem bestand:
der schützenswerte mitteltrakt wird im zentrum des ensembles freigestellt und der bildungscluster als „ring“ um den bestand gelegt. angedockt wird nur, wo es notwendig ist (erschließung, barrierefreiheit).
schule als lernlabor
das haus als weg und platz:
über den zentralen eingang an der ostseite (mit aula, mehrzweckraum und aufwärmküche) verteilen sich die schüler über die erschließung ringförmig in die cluster. „rundherumlaufen“ und das gebäude entdecken als zentrale entwurfsqualität.
Die erschließung öffnet sich zu den marktplätzen hin und gewährt so nach allen seiten (schulhof/ umgebung) ausblicke und orientierungsmöglichkeit. „der raum als dritter lehrer“.
belichtung
ein modulares System von satteldächern mit großzügigen oberlichtverglasungen (nordseitig - „atelierlicht“) schafft gleichbleibend gute lichtverhältnisse (keine blendwirkung / keine aufwändige verschattung) und ermöglicht in weiterer folge offene anordnungen im betrieb. dadurch können die öffnungen in der außenwand auf das wesentliche reduziert werden. (große schiebetüre in den garten: in der warmen jahreszeit fast „freiluftklasseneffekt“).
größere raumhöhen in den klassen.
schule weiterdenken
das bildungssystem entwickelt sich hin zu mehr offenheit und autonomie. dem sollten auch das raumangebot rechnung tragen. der entwurf sieht als alternativszenario / option die möglichkeit eines offenen systems vor, bei dem grundsätzlich ein großer bereich entsteht, die notwendigen raumabschlüsse (rückzugsbereiche / intimität) durch das system der oberlichter frei anordenbar sind.
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